
Kronen Zeitung
WAC-ROUTINIERT EMPÖRT
„Ein paar Spieler geben einfach zu wenig Gas!“
Was man nach den Duellen von SCR Altach und FC Blau-Weiß Linz, GAK und Wolfsberger AC sowie SV Ried und WSG Tirol in den Lagern von Siegern und Besiegten zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!
Ognjen Zaric (Altach-Trainer): „Mit der ersten Hälfte war ich nicht so zufrieden, aber über 90 Minuten war es ein verdienter Sieg. Wir waren effizient, in der zweiten Hälfte auch sehr aggressiv. Es war ein unglaublich wichtiger Sieg. Zehn Punkte (auf den letzten Platz, Anm.), das werden wir uns nicht mehr nehmen lassen. Wir werden versuchen, uns weiterzuentwickeln, das hat man auch heute wieder gesehen. Das ist natürlich schwierig in der Quali-Gruppe.“
Michael Köllner (BW-Trainer): „Wir haben grundsätzlich ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Es ist umso bitterer, dass wir ohne Punkte heimfahren. Wir waren sehr, sehr griffig, haben eine sehr gute Struktur im Spiel gehabt, haben in den entscheidenden Situationen aber nicht zugeschlagen, da fehlt der Killerinstinkt. Altach hat nicht so viele Chancen gehabt, aber sie waren eiskalt. Die Mannschaft wird sich schütteln und wieder kommen. Wir dürfen das Vertrauen in unser Spiel nicht verlieren.“
Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Ich bin erleichtert. Die Mannschaft war cool und hat trotz aller Widerstände (aberkanntes 2:0, Anm.) den Fokus gehalten. Wir haben uns den Sieg verdient, hochkarätige Chancen kreiert – ich bin stolz auf die Burschen, sie können den Moment genießen. Der Abstand nach hinten ist gewachsen, wir müssen aber auf der Hut bleiben und schnellstmöglich die Punkte machen, um die Liga zu halten.“
Ismail Atalan (WAC-Trainer): „Bis zum 1:0 haben sich beide Mannschaften neutralisiert. Dann gab es eine Phase, in der wir keine gute Gegenwehr gezeigt haben. Nach der Pause haben wir Druck ausgeübt, haben eine Riesenchance durch Ngankam, kriegen aber das 2:0. Manche Spieler machen es sich vielleicht zu einfach.“
Zu seiner Situation: „Ich bin ein glücklicher Mensch mit drei Kindern. In diesem Business wird vieles hinterfragt, aber ich werde alles dafür tun, dieser Mannschaft zu helfen. Ich bin unfassbar motiviert und zu 1000 Prozent davon überzeugt, dass wir aus den Fehlern lernen werden.“
Nicolas Wimmer (WAC-Verteidiger): „Wir haben keine Leidenschaft, keine Einsatzbereitschaft. Ein paar Spieler geben einfach zu wenig Gas. Sie begreifen nicht, dass es jetzt um Abstiegskampf geht und nicht darum, dass wir locker-lässig Siebenter werden.“
Maximilian Senft (Ried-Trainer): „Wir sind unglaublich gut reingestartet und hatten zwei Sitzer, da hätten wir in Führung gehen müssen. Vor dem 1:0 war es ein klarer Elfmeter, da gibt es, glaube ich, keine zwei Meinungen. Wie Bajic mit jeder Faser seines Körpers alles tut, um den Elfer rauszuholen, macht mich stolz. Am Ende war es ein verdienter Sieg. Das Liga-Format ist an Brutalität nicht zu übertreffen. Wir haben zehn Punkte Vorsprung aufs Tabellenende, aber es sind noch 27 Punkte zu holen. Wir wissen, dass noch harte Spiele vor uns liegen. Das Foul von Sollbauer war nicht so rücksichtslos, dass Ola-Adebomi eine Riesenverletzung davongetragen hat oder davontragen hätte können. Aus meiner Sicht war es eine klare Gelbe Karte.“
Philipp Semlic (WSG-Tirol-Trainer): „Sehr schade war, dass definitiv eine Fehlentscheidung zum ersten Elfer Ried ein bisschen auf die Siegerstraße gebracht hat. Wir haben uns trotzdem freigekämpft und verdient den Ausgleich gemacht. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das brutale Foul von Sollbauer an Ola-Adebomi. Im Hinspiel haben sie uns schon Taferner schwer verletzt mit einer unfairen Aktion. Jetzt haben sie auch wieder billigend eine schwere Verletzung in Kauf genommen. Ich verstehe nicht, dass das nicht mit Rot gecheckt wurde. Dann wären noch 20 Minuten zu spielen gewesen. Mit einem Mann mehr, da bin ich überzeugt, hätten wir gewonnen. Der zweite Rieder Elfer war unstrittig.“
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